1. Herren: Brake mit Ausrufezeichen im ersten Verbandsliga-Spiel

10.09.2018 21:09 von Marcel Tesch

ASV Senden - TuS Brake 17:26 (6:14). In seinem ersten Spiel in der neuen Liga hat Brake zu Beginn überraschend ein Ausrufezeichen setzen können. Mit dem Start-Ziel-Sieg gegen den ASV Senden hatte in dieser Form keiner gerechnet. Nach einer fast 90 minütigen Anfahrt war die Mannschaft von Beginn an hellwach. Die Abwehr stand optimal und wenn doch ein Ball die Abwehr passierte, stand hinten mit Mirko Seliger ein bärenstarker Torwart im Kasten. Neben ihm, gaben auch Maik Braunheim, Nils Buschmann und Raimund Barton ihr Debüt für den TuS Brake. Schön, dass ihr da seid! Alle Neuzugänge zeigten eine gute Leistung. Leider konnte Raimund nicht so ganz in das Spielgeschehen eingreifen, da ihn eine starke Erkältung niedergerafft hatte. Nach 6 Minuten führte man bereits 0:3 ehe auch der ASV zu seinem ersten Tor in Minute 8 kam. In der Folge trat Brake noch ein wenig mehr aufs Gaspedal und führte bereits mit 2:10 (18min.). Damit hätte keiner gerechnet. Senden wirkte völlig ideenlos und scheiterte ein ums andere mal an Abwehr und Torwart. Dieser 8 Tore Vorsprung wurde das ganze Spiel nicht mehr abgegeben, so dass am Ende ein völlig verdienter 17:26 Sieg zu Buche stand. 

 

Neue Westfälische Bielefeld vom 10.09.2018

Ein Aufsteiger bringt viel frischen Wind

(gwi). Ein Vierteljahrhundert hatte sich in Brake die Lust auf die Verbandsliga angestaut. Diese Euphorie entlud sich in einem wahren Sturmlauf. Mit 26:17 (14:6) schlug, nein, deklassierte der TuS den ASV Senden.

Sturm ist vielleicht gar nicht der passende Ausdruck, denn Brakes Coach Max Rittersberger schrieb die Verantwortung für den hohen Sieg, der den TuS gleich mal auf Platz drei katapultierte, der Abwehr zu. Der Innenblock mit Fabian Poppe und Niklas Schulze bildete das Fundament einer kaum zu überwindenden Wand. „Niklas war im Training umgeknickt und hatte einen Klumpfuß vom Feinsten. Ich hatte ein ganz schlechtes Gewissen, ihn spielen zu lassen. Aber die waren auf unsere 6:0-Abwehr nicht eingestellt“, beschrieb Rittersberger. Über 5:1 (10.), 10:2 (18.) und 12:4 (29.) marschierte der Aufsteiger davon. Gegen die offensive Deckung der Münsterländer ließ Brake den Ball gut laufen. Über 17:7 (35.) und 19:9 (41.) wirbelten die Bielefelder zu ihrem ersten Verbandsligaerfolg seit einem Vierteljahrhundert.

Lyschik/Seliger; Welge (10), Poppe, Werner (2), Johannmeier (3), Lause (1), Ober (1), Tiemann, Schulze (4/3), Barton, Buschmann (2), Braunheim (3/1). 

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Westfalenblatt Bielefeld vom 10.09.2018

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Westfälische Nachrichten vom 10.09.2018

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